Herausragend war die Stimmung beim 3. Augsburger – Boule – Friedenspokal. 52 Spielerinnen und Spieler traten bei ziemlich heißen Temperaturen an, um sich die Pokale zu holen. Zur Bestätigung ein Auszug einer Rückmeldung: „zunächst nochmals herzlichen Dank dafür, dass wir an Eurem wunderbaren Turnier teilnehmen durften. Wir waren begeistert von der herrlich entspannten Atmosphäre, die dem historischen Anlass alle Ehre machte.“ Die jüngste Teilnehmerin Cecilia aus Augsburg war gerade 11, der älteste, Ludwig aus Königsbrunn 85 Jahre jung.

Begrüßung auf dem Boulodrome der TSG Augsburg – Lechhausen
Sehr gute Beteiligung trotz Hitze.
Für manche ist der Friedenspokal bereits ein fester Bestandteil im Terminkalender. So traten Leute aus Burgthann bei Nürnberg, aus Ansbach und Kaufbeuren, aus Friedberg und Zöschlingsweiler bei Dillingen und anderen Orten der Region zum freundschaftlichen Wettbewerb an. In 4 Runden wurden jeweils Doppel (Doubletten) ausgelost. So führte der Zufall die Menschen zusammen und man lernte sich sehr leicht bei den Spielen kennen. Der neue Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Florian Freund, war im letzten Jahr noch als Kandidat beim Turnier dabei. In diesem Jahr stiftetete er den neuen Wanderpokal und ließ es sich, trotz Terminenge am Friedenstag nicht nehmen, beim Boule vorbeizuschauen. Und er zeigte großes Talent für das Spiel. Zusammen mit Gesine Foerster von der Lechhauser Bouleabteilung gewann er souverän ein kleines Match gegen TSG–Präsident Herbert Hafner und den Gründer der Bouleabteilung Hans Blöchl.

OB in Action – Dr. Florian Freund beim Wurf! Links Hans Blöchl, rechts Herbert Hafner und Dr. Gesine Foerster
Erstmals gewinnt eine Frau!
Die Freude war riesig bei Marion Hander, als sie nach heißen 6 Stunden als Siegerin feststand. Die Spielerin des FSV Zöschlingsweiler hatte mit unterschiedlichen Partner*innen alle 4 Spiele gewonnen und auch das beste Punkteergebnis erzielt. 2 Pokale und einige französische Spezialitäten waren der materielle Preis. Aber am wichtigsten für sie war, überhaupt das erste Turnier zu gewinnen. Und zu den Gratulanten gehörten neben Gesine Foerster und Hans Blöchl von der TSG auch die beiden Enkel Leonie und Julian. Den zweiten Platz belegte der Vorjahresieger Michele Salerno aus Germering, den dritten Platz holte sich Edith Wagenhuber aus Schwabmünchen. Den undankbaren 4. Platz erreichte Stefan Bolkart von der gastgebenden TSG. Es war aber immerhin die bisher beste Platzierung eines TSG’lers beim Friedenspokal.

Marion Hander mit Dr. Gesine Foerster und Hans Blöchl sowie den Enkelkindern.
Und Gewinnerin Marion wird „den Pokal im nächsten Jahr wieder bringen und vielleicht auch wieder mitnehmen!!“ Am 8. August 2027 geht es dann wieder um Freundschaft und Wettbewerb am Hohen Friedensfest der Stadt Augsburg.